Eigene Arbeitsprobe · etwa 5 Minuten

KI schreibt mit.
Ihr behaltet
den Überblick.

Ein guter Text beginnt mit klaren Angaben. Hier siehst du, wie aus einem Briefing ein Newsletter wird – und wie eine KI eine Landingpage prüft, bevor ein Mensch sie freigibt.

Zwei Routinen ausprobieren

Erfundene Inhalte. Echte, aufgezeichnete Claude-Ergebnisse.

Der Mensch bleibt dabei.
  1. 01

    Erst die Grundlage.

    Was wissen wir sicher?
    Was soll der Text leisten?

  2. 02

    Dann der Entwurf.

    Was fehlt? Was klingt gut,
    ist aber gar nicht belegt?

  3. 03

    Zum Schluss ihr.

    Prüfen, verbessern
    und bewusst freigeben.

Nicht jeder plausible Satz darf auch raus.

01 / Von der Aufgabe zum Entwurf

Schau der Arbeit auf die Finger.

Wähle eine Routine und einen Fall. Links stehen die freigegebenen Angaben; rechts siehst du die tatsächlich aufgezeichnete Antwort.

A

Die Grundlage

Du darfst die Übung verändern.

Bitte nur erfundene Übungsdaten eintragen. Deine Änderungen bleiben in dieser geöffneten Seite und werden nicht an eine KI übertragen.

Quelltext liefert Material. Er darf eure Regeln nicht überschreiben.

B

Die aufgezeichnete Antwort

Claude · 18. Oktober 2026 · kein Live-Aufruf

Gespeichertes Originalbeispiel

Beispiel wird geladen …

Welche Fakten stützen den Text?

Der letzte Schritt bleibt bei euch. Angaben und Ton prüfen. Erst danach separat freigeben.

02 / Eine Regel ändern

Was passiert,
wenn es kürzer
werden soll?

Für dasselbe Newsletter-Briefing wurden zwei echte Antworten aufgezeichnet: mit höchstens 90 und höchstens 60 Wörtern.

Die Zahl ist eine Obergrenze, kein Ziel. Deshalb muss der zweite Text nicht viel kürzer sein. Entscheidend ist, ob die wichtigen Fakten erhalten bleiben.

Lädt ein vorhandenes Beispiel. Berechnet nichts neu.

Höchstens 90 Wörter

Höchstens 60 Wörter

Deine kleine Prüfung

03 / Ein Fehler gehört dazu

Klingt freundlich.
War aber nicht freigegeben.

Im ersten Beispiel mit fehlenden Angaben schrieb Claude eine zusätzliche Zusage. Wir haben diese Fassung bewusst erhalten.

Unveränderter Ausschnitt aus der ersten Antwort

„Wir melden uns bei dir, sobald diese Angaben feststehen.“

Eine spätere Rückmeldung war nicht vereinbart. Eine KI darf daraus keine Zusage machen.

So wird daraus eine bessere Routine.

  1. Den zusätzlichen Satz bei der Prüfung erkennen.
  2. Die Regel ergänzen: keine nicht freigegebenen Zusagen.
  3. Einen neuen Entwurf prüfen; fehlende Angaben bleiben offen.

Auch diese Fassung ist eine gespeicherte Beobachtung, keine Garantie für künftige Ergebnisse.

Was euer Team daraus mitnehmen kann

Eine brauchbare Routine
kann man selbst erklären.

Die Grundlage kennen. Welche Angaben darf die KI verwenden – und welche fehlen noch?

Den Entwurf beurteilen. Welche Aussage passt zu den Fakten? Wo müssen wir eingreifen?

Eine Regel ausprobieren. Ändere das Briefing, kopiere es und teste es in eurem freigegebenen KI-Werkzeug. Prüfe die neue Antwort selbst.

Von der Arbeitsprobe zu eurem Alltag

Welche zwei Aufgaben
soll euer Team besser lösen?

Gemeinsam können wir einen überschaubaren Einstieg finden – mit euren Aufgaben, klaren Prüfkriterien und Raum zum eigenen Ausprobieren.

Mit Hasan sprechen